#1

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 05.07.2009 17:14
von Sumy (gelöscht)
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Ja damlas war alles besser.....

zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:42 | nach oben springen

#2

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 05.07.2009 17:28
von Sumy (gelöscht)
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Ihr kennt mich ja schon ein wenig, ein wenig Ahnung glaube ich schon zu haben was das Bildermachen angeht. Seit geraumer Zeit hält die digitale Welt Einzug in die Fotografie. Persönlich bin ich schon beim Einzug des Autofocus ausgestiegen der Technik hinter her zu rennen. Zum einen kam ich nicht klar mit all den Pogrammen die mir hier angeboten wurden Action Sport Landschaft .... zum anderen war ich nur entsetzt über die Verarbeitung der Hardware.
Polaroid ist tot, Kodak stellt die Produktion von Filmmaterial ein und was mache ich? Manchmal hole ich meinen Minolta XD7 Body aus der Vitrine heraus und fühle und höre wie es ist ein Bild zu machen wenn der Auslöser eine Mechanik in gang bringt, die selbst Leica dazu veranlast hat von den Japanern sich was abzuschauen.
All die nutzlose Harware nun bei mir zu Hause, aber ich habe nicht mehr die Kraft und das Geld dies in das digitale Zeitalter zu überführen. Es bleibt so ein Ding aus dem Kaugummiautomaten, mal ein Schnappschuß und das wars.

zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:42 | nach oben springen

#3

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 05.07.2009 17:57
von Beauty Miles | 5.681 Beiträge

Damals war alles anders...

So würde ich eher sagen.

Und diese Gedanken haben die Menschen seit sie vernünftig denken können.

Und wenn sie sich dem Wehklagen hingegeben hätten würden wir heute noch mit dem Bimsstein um das trocken Grasbüschel rennen damit endlich ein Flämmlein entsteht und wir unseren Hirsebrei kochen können.

Wer weiß wie in 100 Jahren Bilder entstehen werden?

Vielleicht wird dann alles nur noch den menschlichen Gedanken geregelt ...nix materielles mehr.
Wer weiß das schon.
Aber vielleicht können sich unsere Nachkommen wenigstens "das Klick des Auslösers" als Gedankenton herunterladen.

Was ich meine ist , daß der Fortschritt nicht aufzuhalten ist und daß er in der Mehrzahl seiner Wirkungen unser Leben positiv beeinflusst

....aber eben anders als wir es gewohnt waren......


Ob hier oder an nem andren Ort -
die Bjuti hat immer das letzte Wort !
zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:42 | nach oben springen

#4

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 05.07.2009 18:58
von Lano | 6.277 Beiträge

Zitat von Sumy

All die nutzlose Harware nun bei mir zu Hause, aber ich habe nicht mehr die Kraft und das Geld dies in das digitale Zeitalter zu überführen.



Warum solltest du das auch tun? Mach doch einfach weiter mit der analogen Fotografie, viele tun das. Ich sehe immer wieder ambitionierte Fotografen mit analoger Ausrüstung, die nicht ins digitale Lager wechseln wollen. Analoge Fotografie hat sehr viel Charme, der den digitalen Bildern zum Teil fehlt. Zubehör für die alten Kameras gibt es bei Ebay inzwischen sehr günstig, für einen Bruchteil des früheren Preises. Inzwischen kommst du für deine Minolta günstig an Ausrüstung, von der du früher nur träumen konntest.

Mach einfach weiter analoge Fotos und kaufe dir einen Scanner, so dass du die Bilder dann digital weiterbearbeiten kannst. Viele Entwickler bieten allerdings die Digitalisierung gleich mit an und liefern dann die Fotos auf DVD.

Zitat von Beauty Miles
[rot]Damals war alles anders...
So würde ich eher sagen.



Ja, so würde ich das auch ausdrücken. Auch in der Malerei hat es in früheren Zeiten Revolutionen gegeben, als die Ölfarbe aufkam und die Tempera-Farben ablöste, oder als die Acrylfarben aufkamen und dann die Ölfarben ersetzten. Vieles wurde sehr viel einfacher. Aber hat es der Malerei geschadet? Nein. Und mit Tempera und Ölfarben wird auch heute noch gemalt.

Also genieße das anlage Foto-Gefühl und zeige uns einfach deine analogen Bilder. :)


zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:43 | nach oben springen

#5

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 06.07.2009 17:54
von Grischi | 501 Beiträge

Sumy,

Lano hat da recht finde ich. Analoge Fotografie hat ihren Reiz.
Ich fotografiere zwar erst seit digitalen Zeiten, habe aber vor kurzem eine alte EXA 1b geschenkt bekommen.
Flugs noch einen alten Belichtungsmesser organisiert und einen SW-Film eingelegt und los ging es. Die Ergebnisse sind zwar noch nicht berauschend, aber es hat was.
Da kammst du bei den Bildern nicht sagen, dass wird alles in Bildbearbeitung korrigiert.
Ist der Horizont schief, dann ist er es, stimmt die Belichtung nicht, dann ist das Bild halt 5chei8e.
Und für mich neu war das Gefühl der Vorfreude und Spannung beim Warten auf die entwickelten Bilder.
Ich werde definitiv neben meiner bescheidenen digitalen Knipse das analoge Gerät weiter verwenden. Einerseits aus Spass an etwas Handarbeit jenseits von Automatiken und andererseits um Fotografie bewußt zu lernen. Und das geht, finde ich, besser analog als digital.

Also bitte zeige Deine analogen Meisterwerke.


Gescheit, gescheiter, gescheitert.

zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:43 | nach oben springen

#6

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 09.07.2009 16:45
von Sumy (gelöscht)
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Ich will ja auch nicht die analoge Fotografie aufgeben, hatte nur gehoft, dass es eine Möglichkeit gibt die Hardware ins digitale Zeitalter mit rüber zu bringen.
Was war nicht alles angedacht gewesen, digitale Filmpatrone oder Rückwände zum austauschen. Scheitert wohl alles an der Chipgröße.
Jetzt wo Kodak die Produktion einstellt folgt Fuji bestimmt auch und dann wird es für den Amateur (der ich bicn) doch schwer.
Es hat mich viel Zeit gekostet (weniger Geld) das zusammen zu tragen was ich habe. Bin viel auf Versteigerungen gegangen, habe grosse Ausrüstungen gekauft, mir das herausgenommen was ich wollte und den Rest dann vertickert.

zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:43 | nach oben springen

#7

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 16.07.2009 17:45
von Lano | 6.277 Beiträge

Interessanter Link zum Thema:

http://www.kenrockwell.com/tech/notcamera-de.htm

Und ein schönes Zitat aus dem Artikel:

Zitat
Das Equipment hat KEINEN Einfluß auf die Qualität des Bildes. Je weniger Zeit man aufwendet, sich um das Equipment zu kümmern, umso mehr Zeit kann man ins Gestalten toller Bilder investieren.


zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:43 | nach oben springen

#8

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 11.01.2010 17:32
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

Hab gerade von einem sehr netten und kompetenten Leidernichtforenmitglied einen schönen Link bekommen. Er redet wider den digitalen Zeitgeist in der Fotografie:

http://www.zeit.de/2004/36/Foto_36

Es spiegelt sich Vieles wieder, was auch schon Lano feststellte bei der Rückkehr zur analogen Fotografie und was bei Sumy hier anklingt - die erhöhte Sorgfalt beim Fotografieren selber, das Wissen um die begrenzte Anzahl von Bildern die man zur Verfügung hat..., überhaupt das lange Festhalten an etwas, nicht gleich Dinge austauschen, weil es dem allgemeinen Zeitgeist entspricht. Ein sehr interessanter Artikel, lest ihn mal, bin gespannt auf eure Meinungen.


Wir leben nur, um Schönheit zu entdecken. Alles andere ist eine Art des Wartens. Khalil Gibran
zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:43 | nach oben springen

#9

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 11.01.2010 18:33
von Sumy (gelöscht)
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Sehr schöner Artikel, er fast genau das Gefühl eines Fotografen (und nicht Knipser) in Worte.
Und genau deshalb werde ich ab Mitte Februar eine klassische Fotoexkursion in die Tropen unternehmen um den alten Body (ne nicht meiner) aus der Vitrine (abgeschlossen ;) ) zu holen. Wenn ich nur wüste was ich davon alles einpacken soll :(.
20kg Fluggepäck sind verdammt wenig bei den alten Ausrüstungen.

zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:43 | nach oben springen

#10

Fotografie - damals und heute

in Ernsthafter schwatzen 11.01.2010 20:23
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

na ich bin ja wie immer für die ausgeglichene Mitte und nicht das in-den-Himmel-heben des einen und Verdammen des anderen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Die digitale Fotografie macht es z.B. mir als Anfänger (und damit Knipser) möglich, ein Bild mit 1000 verschiedenen Einstellungen zu fotografieren und zu vergleichen. Wäre analog nie möglich. Ich kann Bilder auf einfachste Weise mit anderen teilen. Analog auch nur umständlicher möglich (wenn man mal von den Bilder-CDs absieht, die ja den Digitalablehnern suspekt sein dürften) Die Digitalisierung öffnet überhaupt den Zugang zur Fotografie für weit mehr Menschen als früher. Ist das schlecht?
Ich denke, mit jeder Art des Fotografierens können schöne und eindringliche Bilder entstehen, entscheidend ist doch, was das Bild beim Betrachter auslösen kann und nicht, auf welche Art und Weise es entstanden ist.


Wir leben nur, um Schönheit zu entdecken. Alles andere ist eine Art des Wartens. Khalil Gibran
zuletzt bearbeitet 12.01.2010 06:44 | nach oben springen


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