Ich erkläre noch mal, wie ich das Bild gemacht habe:
1. Das Bild inworld aufgenommen, leider sind bei mir alle Bilder im Moment so doof verzerrt. Da ich schon vorher wusste, wie es in etwa werden soll, habe ich mich dabei auf die eine Gesichtshälfte konzentriert.
2. Retouchieren in PS: Zuschneiden, dann mit dem Verflüssigen-Werkzeug alles etwas verformt, Schulter, Mund, Gesicht, Nasem Ohr.. bis alles die Form hatte, wie ich wollte. Zwischendurch immer mal wieder speichern, da man sich leicht mal "vergaloppiert" dabei. Das Ohr ausgeschnitten, gedreht und wieder angefügt.
3. Alles auf eine Ebene kopiert und dann mit dem Tiefen/Lichter-Werkzeug die Details des Gesichts herausgeholt, bis sie übertrieben waren. Von dieser Ebene habe ich mit einer Maske nur ein paar Details sichtbar gelassen, vor allem die Stirn und die Wange.
4. Dann habe ich mir das Bild einer Frau mit langen, blonden Haaren gesucht und als Ebene darüber eingefügt. Dann habe ich es etwas transparent gemacht und so lange verkrümmt und verzerrt, bis es in etwa zu dem Haar Verlauf darunter passte. Mit schwarzer Maske habe ich diese Ebene dann unsichtbar gemacht und in der Makse mit Weiß und weichem Pinsel über das Haar gemalt, so dass diese Bereiche wieder sichtbar wurden.
5. Wieder alles auf eine Ebene kopiert und da etwas die Farbsättigung und Kontraste eingestellt, damit es alles etwas gedämpft wird.
6. Diese Ebene kopiert und ganz leicht weichgezeichnet. Anschließend habe ich aus dieser Ebene mit einer Maske die Bereiche unsichtbar gemacht, die scharf sein sollen, also das Gesicht das langsam nach hinten etwas unscharf wird.
7. Der für mich schwierigste Teil: Die Schatten habe ich auf mehrere separate Ebenen in schwarz mit der Hand gemalt und mich an das Ergebnis herangetastet. Zunächst male ich nur die leichten Schatten, um den Verlauf zu skizzieren. Auf eine weitere Eben kommen dann die mittelstarken Schatten und dann noch eine Ebene mit den ganz dunklen Schatten. Die Ebenen werden dann jeweils noch etwas weichzeichnen und auf multiplizieren stellen. Der Vorteil der separaten Schattenebenen ist, dass man durch Transparenz die Stärke jeder Ebene einzeln einstellen kann. Zur Hilfe habe ich mir dann ein RL-Porträt genommen, damit ich sehe, wie die Schatten verlaufen.
8. Ganz zum Schluss habe ich noch eine Grunge Textur über das Bild gelegt (Ebenen-Einstellung 'weiches Licht') und sehr transparent gemacht und da mit einer Maske die meisten Teile des Gesichts ausgespart.
Bei allen Schritten habe ich darauf geachtet, dass die Augen scharf bleiben.
Das Ohr ist übrigens KEIN Neko Ohr. ;)