#431

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 24.03.2010 08:52
von Beauty Miles | 5.681 Beiträge

hach..... endlich Frühling !!!


Ob hier oder an nem andren Ort -
die Bjuti hat immer das letzte Wort !
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#432

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 24.03.2010 11:49
von michael119de | 2.822 Beiträge

tolle ilder.

dumme frage: was meinst du mit "aufnahmeverlag"?


wer immer auf´m teppich bleibt hat wohl einiges drunter gekehrt.
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#433

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 24.03.2010 11:54
von Lano | 6.277 Beiträge

omg.. da hat sich mein RL-Job eingeschlichen.. aaaahhh...

Natürlich meinte ich das Aufnahmeformat! Je größer der Digitalsensor bzw das Negativ, desto geringer wird die Schärfentiefe. Wenn man Unschärfeverläufe mag, dann sollte man darauf achten. Die Rollei knippst auf Mittelformat-Filme mit Negativen von 6x6cm, wenn man ebenso große Digitalsensoren haben möchte, muss man sehr tief in die Tasche greifen (z.B. von Hasselblad).

aber so toll wie ich das bei manchen bei Flickr gesehen habe, habe ich das selbst leider noch nicht hinbekommen.


zuletzt bearbeitet 24.03.2010 11:57 | nach oben springen

#434

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 29.03.2010 23:25
von Lano | 6.277 Beiträge

Ist das nicht ein tolles Bild? bin totla begeistrt von diesem Unschärfeverlauf und den Farben.. sowas würde ich auch gerne mal schaffen:

http://www.flickr.com/photos/13055876@N02/4464583001/


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#435

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 30.03.2010 07:58
von Grischi | 501 Beiträge

Lano, dem Bild in deinem Letzten Post (das auf Flickr) kann ich nicht viel entnehmen, dass spricht mich nicht wirklich an.
Aber die Blümchenfotografien sind tip top.
Und zu dem Unschärfen mit den Nahlinsen hab ich gehört, dass man unbedingt achromatische Linsen nehmen soll und nicht einfache Linsen, da sonst die Qualität des Objektives zu Nichte gemacht wird.
Normale Nahlinsen erlauben zwar einen nähren Aufnahmeabstand, dadurch eine kleinere Schärfezone und dadurch die schönen Bokehs, aber sie brechen verschiedenfarbiges Licht unteschiedlich und dadurch kommt es besonders an Kontrastkanten zu Unschärfen. Achromaten veringern dies durch ihre speziellen optischen Eigenschaften. Sie sind aber schweineteuer.
Da kostet eine Nahlinse 100€ aufwärts.


Gescheit, gescheiter, gescheitert.

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#436

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 30.03.2010 08:57
von Lano | 6.277 Beiträge

Mir gefällt bei dem Flickrbild vor allem dieser irre Unschärfeverlauf und die Farben, weniger das Motiv. Ich stöbere schon nach dem dort verwendeten Objektiv, das von Carl Zeiss Jena in der Zeit der DDR gefertigt worden ist. Die sind meist inzwischen für nicht mehr 10 -20 Euro zu bekommen (wenn man Glück hat).

Im Moment ist die Tiefenschärfe/Schärfentiefe mein großes Thema, mir fällt es aber immer noch sehr schwer abzuschätzen, wie das auf dem fertigen Bild aussehen wird. Meine Rolleiflex hat zwar eine raffinierte mechanische Tiefenschärfeskala, ein Balken, der sich je nach Blende verändert, aber meine Erfahrung reicht da einfach noch nicht, um mir das Ergebnis vorzustellen.

Das mit den Nahlinsen ist wahr, ich hab mir für meine Olympus mal eine gekauft die wirklich unglaubliche Ergebnisse bringt. Allerdings war mir die Scharfeinstellung mit dem Stativ zu aufwendig, denn die Schärfentiefe beträgt da oft nur 1mm.

Für die Rolleiflex gibt es drei verschiedene Rolleinare, das sind spezielle, damals von Rollei gefertigte Nahlinsen. Jedes Rolleinar besteht aus zwei Linsen, für das Sucher- und das Aufnahmeobjektiv. Die Sucherlinse ist dicker, da sie die Parallaxeverschiebung ausgleichen muss. Die waren damals sicher sehr gut (meine stammen aus den 60er Jahren), aber sind qualtitativ natürlich weit entfernt von heutigen Linsen, wie man leider an meinen Bildern sieht.



Vermutlich gibt es deutlich besser geeignete Kameras für Makroaufnahmen als die Zweiäugigen. *zugeb* Aber mir macht es halt Spaß :)


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#437

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 02.04.2010 17:36
von Lano | 6.277 Beiträge

Mal wieder ein Testfilm, diesmal aufgenommen mit einer Pentacon Six, einem mit Objektiv 1,8 kg (!) schweren Technikwunder aus Dresden, DDR. Zur Not auch gut als Nahkampfwaffe zu gebrauchen. Daneben wirkt selbst die größe Spiegelreflex-Kleinbildkamera wie ein Zwerg und der Koloss ist sicher nichts für jeden Tag.

Die Kamera frisst Mittelformatfilme und macht 6x6 große Negative, ihre technischen Probleme sind leider legendär: Überlappende Bilder, sich in der Kamera wellende Filme und eine verharzte Mechanik ist wohl eher die Regel als die Ausnahme, aber ihre Vorteile liegen auch auf der Hand: Die sehr guten wechselbaren Objektive von Zeiss, Jena. Mit meiner Kamera hatte ich Glück, wie es scheint. Alles hat funktioniert.

Bei dem schönen Wetter heute warfen sich sogar die Bäume in Pose, im Hintergrund ist meine Heimatstadt zu sehen.





zuletzt bearbeitet 02.04.2010 17:38 | nach oben springen

#438

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 02.04.2010 18:57
von Lano | 6.277 Beiträge

Ich schieb noch mal ein paar Testfotos nach, die ich eigentlich nur gemacht habe, um den Unschärfeverlauf des Biometar Objektivs zu testen. Eigentlich sind sie nicht vorzeigenswert, aber irgendwie haben sie auch was.. ^^





Das letzte Bild ist von unten nach oben in den 'einsamen Baum' hinein fotografiert, den ich schon so oft gezeigt habe. Waldarbeiter haben den ganzen Boden von Gestrüpp befreit, vermutlich um dort bald neue Bäume anzupflanzen, so dass ich erstmalig bis zum Baum gehen konnte.

Dieser da:



Die schrägen Farben entstanden durch den unmaskierten Farbfilm.


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#439

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 03.04.2010 12:52
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

Deine Testfotos find ich schön. Kann ich sowas auch mit meinem Objektiv? Probieren geht über studieren...


Wir leben nur, um Schönheit zu entdecken. Alles andere ist eine Art des Wartens. Khalil Gibran
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#440

RE: Rolleiflex

in Lano und die alten Damen 03.04.2010 13:39
von Lano | 6.277 Beiträge

Zitat von Tabea
Kann ich sowas auch mit meinem Objektiv? Probieren geht über studieren...



Ja, versuche es einfach mal, wichtig ist, dass du die Aufnahme bei Offenblende machst. Leider sind die kleinen Digitalsensoren von APS-C und Fourthirds gegenüber dem 6x6 Mittelformat da etwas im Nachteil, denn je größer das Aufnahmeformat, desto kleiner die Tiefenschärfe. Warum das so ist, habe ich allerdings noch nie verstanden. ^^

Meine Fotos entstanden mit Blende 4 (kleiner ging nicht, da ich einen 200er Film verwendet hatte) bei 80mm Brennweite = 25mm Brennweite bei Olympus.

Allerdings ist dieser 'Nachteil' in manchem Bereichen wieder ein Vorteil, wenn eine große Tiefenschärfe nötig ist.

Interessant ist, dass jedes Objektiv sein spezifisches "Bokeh" hat, wobei die Lichtpunkte in Form der Blendenöffnung abgebildet werden. Spiegelobjektive machen daher ringförmige Lichtpunkte, meine Rolleiflex macht fünfeckige. Aber auch gesamte Erscheinungsbild der Unschärfe spiegelt das jeweilige Objektiv wieder.


zuletzt bearbeitet 03.04.2010 13:47 | nach oben springen


Kunst ist schön. Macht aber viel Arbeit.
Karl Valentin


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