#971

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 04.11.2011 12:04
von Lano | 6.277 Beiträge

Wenn die tollen Herbstfarben bald vorbei sind, werde ich wohl erstmal wieder auf SW umsteigen, dann ist Schluss mit Farbstichen. Habe mir gerade schon die passenden Filme für Mittelformat und Kleinbild bestellt. Gestern habe ich mal wieder meine alten Bilder durchgeschaut und ich vermisse irgendwie in meinen Farbbildern die Klarheit von SW.

Vielleicht nehme ich auch mal wieder die ukrainische Kiev 88 mit dem klapperigen sowjetischen Wunderobjektiv Kalejnar 2.8/150. Eine solche Lichtstärke gibt es übrigens bei Hasselblad bauartbedingt nicht.


zuletzt bearbeitet 04.11.2011 12:07 | nach oben springen

#972

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 04.11.2011 12:16
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

hey du kannst doch noch nicht den Winter einläuten! brrrrr


Wir leben nur, um Schönheit zu entdecken. Alles andere ist eine Art des Wartens. Khalil Gibran
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#973

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 04.11.2011 12:26
von Lano | 6.277 Beiträge

Ich muss halt planen, wenn ich das nächste Mal Zeit zum Fotografieren habe, dann sieht es bestimmt schon fast so aus wie auf diesem Foto! o.O


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#974

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 04.11.2011 19:16
von Lano | 6.277 Beiträge

Solange ich nicht fotografiere, schraube ich ja gerne an sowjetischen Kameras herum, ich liebe sie. Das ist hier mein neuestes Projekt, ich habe die Kamera schon fast ein Jahr und will sie endlich wieder zum Funktionieren bringen. Es ist eine Zorki 1 aus den frühen 50er Jahren, die bis auf die letzte Schraube genaue Kopie der Leica III, sogar die Objektive sind austauschbar.

Diese hier hatte total verschrumpelte und löchrige Verschlussvorhänge, sowie einen völlig dejustierten Messsucher. Der hat mich drei Tage gekostet, da man ihn nur von innen verstellen kann. Objektiv abschrauben, mit einer Zange etwas verstellen, Objektiv anschrauben, durchsehen, fluchen und von vorn beginnen.. ^^

Leider kann man auf dem Foto nicht sehen, wie winzig die Zorki ist. Es ist meine kleinste Kamera.


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#975

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 04.11.2011 20:47
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

So eine Zorki, wunderbar erhalten, hatte letztens einer auf dem Trödelmarkt. 70,- Euro.


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#976

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 04.11.2011 21:06
von Lano | 6.277 Beiträge

Der angemessene Preis hängt sehr vom Modell ab, es gibt sogar ganz seltene Modelle mit 4-stelligenen Europreisen. Wenn es eine normale Zorki ist, die sehr gut erhalten ist und auch intakte Verschlussvorhänge hat ist der Preis angemessen, wenn das versenkbare Objektiv dabei ist.

Leica-Kopien gibt es auch von Canon und diversen anderen japanischen Firmen. Aber im Unterschied zu den Russen haben sie die Vorbilder meist noch übertroffen und sind inzwischen oft teurer als das Vorbild.

http://basepath.com/wp/?p=416


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#977

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 04.11.2011 21:09
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

nüscht gegen die russische Technik! Unkaputtbar wie man so schön sagt :)))


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#978

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 04.11.2011 21:14
von Lano | 6.277 Beiträge

Der große Vorteil dieser Kamera war, dass sie ein total simples Innenleben hat. Die konnte in jedem sibirischen Dorf problemlos repariert werden.

Der Sucher ist allerdings winzig und zum Einlegen des Films muss man ihn vorher zuschneiden, genauso wie bei der Leica II. Zum Fotografieren ist daher die Zorki 3 oder 4 (nicht 4K!) besser geeignet.


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#979

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 05.11.2011 06:08
von Grischi | 501 Beiträge

Lano, da hast Du ja wieder eine sehr schöne Grabskulptur gefunden. Eine wunderbar traurige Arbeit.
Ist der Schnee schon von diesem Jahr?


Gescheit, gescheiter, gescheitert.

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#980

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 07.11.2011 09:15
von Lano | 6.277 Beiträge

Danke Grischi, das Foto habe ich letztes Jahr im November oder Dezember aufgenommen. Mit einem wirklich sehr klapperigen sowjetischen Objektiv, dessen Glas sich leider gelb verfärbt hat. Es ist aber erstaunlich scharf.

Dieser Friedhof ist der älteste der Stadt, aber nur sehr klein. Anfang des 19. Jahrhunderts mussten alle Städte ihre Friedhöfe vor die Stadtgrenze verlegen, die alten Kirchhöfe um die Kirchen wurden geschlossen, so auch bei uns. Aus dem sehr alten ursprünglichen Friedhof wurde dann der Marktplatz, angeblich findet man bei Bauarbeiten immer noch Knochen.

Inzwischen ist die Stadt auch um den neuen Friedhof herumgewachsen und ich wohne nur fünf Minuten entfernt davon. Da der Friedhof viele Jahrzehnte verwahrloste, gibt es so manche verwunschene Ecke dort. Inzwischen werden dort wieder Menschen beerdigt und neue Grabsteine errichtet, wobei man die alten Denkmäler stehen lässt und zum Teil bereits restauriert hat.


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