#991

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 11.11.2011 10:31
von Lano | 6.277 Beiträge

Wer immer da zu sehen war, das war ich nicht. Mein Bild stammte von 11.50 Uhr. =)


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#992

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 14.11.2011 08:32
von Lano | 6.277 Beiträge

Gestern war ich Düsseldorf und habe mich in Streetphotography geübt. Als ich dann abends zwei Kleinbildfilme entwickelt hab wunderte ich mich noch über den Geruch der Chemie, der so ganz anders war als sonst. ... arghhh... Die Chemie war wohl umgekippt, auf den Negativen ist nix drauf. *heul* Darauf waren auch die Bilder vom Kloster Kamp-Lintfort ...

Dafür war ich auf einem Trödelmarkt in D, wo acht Boxkameras aufgebaut waren und auch eine hübsche englische Art-Deco-Balgenkamera von Ensign. Ich fragte nach dem Preis für die Balgenkamera und der Verkäufer nannte eine extrem niedrige Summe und fügte dann hinzu, dass der Preis aber nur dann gelte, wenn ich alle anderen Kameras dafür auch mitnehmen würde, die seien im Preis inbegriffen und er wäre froh, wenn er die Dinger endlich los wäre. o.O


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#993

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 14.11.2011 09:36
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

Ach du armes Christenkind. Das mit dem Film tut mir leid, ich kanns dir gut nachfühlen...

Und wie ist die Trödelmarktgeschichte denn ausgegangen? Hat unser Lano alle acht Boxkameras mitgenommen? Wir sind gespannt!


Wir leben nur, um Schönheit zu entdecken. Alles andere ist eine Art des Wartens. Khalil Gibran
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#994

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 14.11.2011 10:42
von Lano | 6.277 Beiträge

Ich ärgere mich wirklich sehr über die verlorenen Bilder. Rückblickend muss ich sagen, es war meine eigene Schuld. Die Chemie hatte wohl zu lange gelagert. Ist sie angerührt, hält sie sich nur begrenzte Zeit.

Wie die Geschichte mit den Kamera-Boxen ausgegangen ist? *grinst und schweigt*

Am Samstag kam dann auch die neue Belederung aus Japan für meine klapprige Moskva-5 Balgenkamera. Das war fertig zugeschnitten und passte perfekt. Nun hüllt sich die alte russische Damen in knallrotes Leder mit Eidechsenprägung. Leider war das beste an dieser klapprigenKamera der uralte Kleber, mit dem das alte rissige Leder an die Kamera geklebt war, es ging nur in winzig kleinen Fitzelchen ab..
Ansonsten hab ich sie komplett zerlegt, gereinigt, mit neuen Lichtdichtungen versehen und justiert. Das verbogene Gestänge ist gerichtet, sie schließt jetzt wieder wie sie es soll. Nun hoffe ich nur, dass sie auch gute Bilder macht, die Negativgröße ist 6x9

Ich werde mal ein Bild von ihr hochladen, durch die rote Belederung ist sie echt ein Hingucker.


zuletzt bearbeitet 14.11.2011 10:49 | nach oben springen

#995

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 14.11.2011 11:42
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

Zitat von Lano
Wie die Geschichte mit den Kamera-Boxen ausgegangen ist? *grinst und schweigt*



*schweigt räuspernd und vielsagend*

Bin gespannt auf die rote Eidechse. Sag mal, du müsstest doch eigentlich langsam das Reparieren alter Kameras zu deinem Haupterwerbszweig machen können, Herr Doktor?


Wir leben nur, um Schönheit zu entdecken. Alles andere ist eine Art des Wartens. Khalil Gibran
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#996

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 18.11.2011 17:28
von Lano | 6.277 Beiträge

Die Stadtmauer von Colonia Ulpia Trajana, dem römischen Xanten. Hinten links erkennt man eine römische Herberge, die man originalgetreu auf den Grundmauern der alten Herberge wiederaufgebaut hat. Auch die Wandgemälde und die Inneneinrichtung hat man rekonstruiert. Erstaunlicherweise wirkt alles auf den modernen Betrachter sehr modern-italienisch. In der dortigen Taverne kann man römische Gerichte probieren.

Nur ein geringer Teil der römischen Stadt ist später überbaut worden, dafür sind die meisten Steine verwendet worden, um das mittelalterliche Xanten in der Nähe zu errichten. Daher sind von den Gebäuden kaum mehr als Grundmauern und Abdrücke erhalten die man nach und nach freilegt und zum Teil rekonstruiert.

Rolleiflex 2.8 F Planar auf Rollei Universal 200 Film.


zuletzt bearbeitet 18.11.2011 17:31 | nach oben springen

#997

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 18.11.2011 17:34
von Tabea Kringelbokeh | 9.488 Beiträge

Schöner Bildaufbau. Wann bist du denn dort rumgestapft?


Wir leben nur, um Schönheit zu entdecken. Alles andere ist eine Art des Wartens. Khalil Gibran
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#998

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 18.11.2011 17:38
von Lano | 6.277 Beiträge

Letzten Mittwoch . Wenn das Wetter gut ist und wir beide Zeit haben fahren wir meist irgendwo hin, wo es schön und interessant ist. Es gibt so viele Orte in NRW, die wir noch nicht kennen, das war einer davon.


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#999

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 20.11.2011 18:04
von Lano | 6.277 Beiträge

Dieses Bild habe ich letztes Jahr im Sommer aufgenommen, ich erinnere mich nicht mehr mit welchem Apparat. So viele Dinge haben sich geändert seit damals und auch wenn es nur ein simples Bild ist, steht es für mich gerade für den Wandel und für die Zerbrechlichkeit.

Waiting for the wind..


zuletzt bearbeitet 20.11.2011 22:31 | nach oben springen

#1000

RE: Lanos kleines Kameramuseum

in Lano und die alten Damen 20.11.2011 19:05
von Lano | 6.277 Beiträge

Damit es nicht zu traurig wird, noch ein anderes Bild aus meiner Heimatstadt. Es zeigt nicht gerade die schönste Gegend, es ist das total verbaute Viertel am Hauptbahnhof. Der Bahnhof ist eines der wenigen Gebäude der Innenstadt, die die Bombadierungen überstsanden haben, man erkennt den Bahnhofsturm am rechten Bildrand.

Die wenigsten Menschen aus meiner Stadt werden diese Perspektive kennen, denn ich stehe auf einer Autobrücke, die normalerweise nicht für Fußgänger geöffnet ist. Diese hässliche Betonbrücke aus den 60er Jahren schlängelt sich sehr dicht zwischen den Wohnhäusern her, wie man es dort in den Wohnungen nur aushält?

Aufgenommen habe ich das Bild mit einer meiner ältesten Kameras, einer Zeiss Superikonta von 1931 für das Format 4.5 x 6. Daher der etwas schwache Kontrast und der Farbstich.


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Karl Valentin


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